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Corporate Social Responsibility

Soziales und kulturelles Engagement im Hause Murtfeldt


Murtfeldt unterstützt seit vielen Jahren ehrenamtliche wie hauptamtliche Projekte. Diese Unterstützung kommt Kindern wie Erwachsenen, Kranken wie Gesunden, aber auch der Umwelt oder kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen zu Gute.

Die folgenden Beispiele sind nur ein kleiner Auszug aus vielen Projekten und Aktionen, die wir unterstützen oder unterstützt haben. Sie haben alle eines gemeinsam: Uns geht es darum, möglichst viel mit unserem Engagement bewegen zu können und zugleich möglichst "nah dran" zu sein. Das gelingt unserer Meinung nach am besten durch direkte Verbindungen und Engagements seitens Murtfeldt Mitarbeitern, die beispielsweise als Organisatoren eines Turniers, Trainer eines Vereins, Koordinator von Hilfsmaßnahmen oder als "Kilometergeldsammler" durch eigene sportliche Betätigung agieren.


Zudem stehen für Murfeldt regionale Projekte im Vordergrund. Doch wenn der Brunnenbau in Mali von einem unserer Kollegen unterstützt wird oder jemand dorthin eine persönliche Verbindung hat und die Entwicklung des Projektes verfolgt, dann ist die Hilfe dafür genauso wichtig und wertvoll wie für Aktivitäten vor der eigenen Haustür. 

Kulturelle Projekte

Matineen der Mozart-Gesellschaft Dortmund



Ziel der Mozart-Gesellschaft Dortmund ist neben der Pflege der Werke Wolfgang Amadeus Mozarts die Förderung und Vermittlung von jungen Musikern der Spitzenklasse. Hierbei orientiert sie ihre Arbeit an formell anerkannten internationalen Spitzenleistungen. Sie vergibt Stipendien und / oder Konzertengagements.
Seit 1956 wurden mehr als 200 Mozart Matineen und 180 Kammerkonzerte veranstaltet. Bis heute hat die Mozart Gesellschaft Dortmund über 120 junge StipendiatInnen mit Fördermaßnahmen unterstützt und ihnen so den Weg ins harte Musikgeschäft etwas erleichtert.
Murtfeldt unterstützt die engagierte Arbeit der Mozart-Gesellschaft Dortmund durch regelmäßige Anzeigenschaltungen in den Konzertvorschauen und Programmheften.


Konzerthaus Dortmund


Das Konzerthaus Dortmund bietet ein vielfältiges Programm auf höchstem künstlerische Niveau. Es ist eines der 21 Mitglieder der European Concert Hall Organisation und gehört damit zu den besten Konzerthäusern Europas.

Murtfeldt fördert das Konzerthaus Dortmund seit vielen Jahren, um damit auch weiterhin die Bereicherung des kulturellen Lebens in Dortmund und Westfalen zu garantieren. Als Botschafter des Konzerthaus Dortmund unterstützt Murtfeldt in Persona von Detlev Höhner diese Dortmunder Institution sowohl finanziell als auch ideell. U.a. ermöglicht er in jeder Spielzeit durch seine Spende ein hochkarätiges »Botschafterkonzert«.


50 Jahre Domicil Dortmund


Das domicil ist eine Spielstätte für Jazz und aktuelle Musik in Dortmund und verbindet in idealer Weise Musik und Kultur, bürgerschaftliches Engagement, Gastronomie und Architektur.


Seit 1969 hat sich der Club als Veranstalter überregional einen Namen gemacht, zunächst mit dem Programm im legendären Kellerclub an der Leopoldstraße 60 im Dortmunder Norden, dann ab 2005 am neuen Standort im umgebauten UFA-Studio-Kino im historischen und zentral gelegenen Westfalenhaus in der Hansastraße.


Im März 2019 konnte das domicil auf 50 Jahre Kulturarbeit zurückblicken. Murtfeldt sorgte als Silbersponsor des Clubs im Hintergrund dafür, dass über das Jahr hinweg dieser beeindruckende Geburtstag mit Gastauftritten renommierter Künstler gefeiert werden konnte. 


Weitere von Murtfeldt unterstützte kulturelle Projekte (Auszug)



Soziale Projekte

Anne Höhner interviewte 2017 Hans-Werner Neske, Geschäftsführer der Herman van Veen Stiftung Deutschland hinsichtlich der Hintergründe und des Ziels der Stiftung. Sie erfuhr dabei Interessantes über die Bedeutung von Unterstützern wie Murtfeldt Kunststoffe.


AHö:  Wer ist das zentrale Gesicht der Stiftung?


HWN: Hinter der Herman van Veen-Stiftung in Deutschland stecken zum einen der Namensgeber Herman van Veen selbst, sowie ich als Mitgründer und erster Vorsitzender. Herman war es immer schon ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche in aller Welt zu unterstützen. So trat er schon im Alter von 19 Jahren UNICEF bei, um sich für die Rechte der Kinder einzusetzen. Für deren Anerkennung pflanzte er sogar zusammen mit seinem Freund Sir Peter Ustinov, anlässlich der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention 1989, symbolisch den „Baum des Lebens“ vor dem Sitz der UN in New York.


 AHö: Was ist die Geschichte hinter der Gründung der holländischen Herman van Veen-Stiftung?


HWN: Die Gründung der holländischen Stiftung durch Herman van Veen ging der deutschen voraus. Ein 12 Jahre altes Mädchen mit einer Lebenserwartung von nur noch 3 Jahren rief bei Herman an. Daraufhin besuchte er das kranke Kind und traf auf ein Mädchen, welches nur durch eine riesige Maschine am Leben gehalten werden konnte. Ihr innigster Wunsch war es, ein letztes Mal in die Natur zu gehen und ein paar Tage Urlaub machen zu können. Herman sprach mit den Ärzten und Professoren und schaffte es, nach 6 Jahren ein Kolumbianer-Haus in Holland zu eröffnen. Hier sollten schwerstbehinderte Kinder mit ihren Eltern die Möglichkeit bekommen, 3 Wochen zusammen Urlaub zu machen, kreativ seien zu können und eine wunderschöne Zeit zusammen verleben zu dürfen. Das kranke Mädchen war mittlerweile 18 Jahre alt und der erste Gast dieses Hauses. In ihrer ersten Nacht starb sie dort an ihrer Krankheit.


 AHö: Wann und warum wurde dann die deutsche Stiftung von Ihnen beiden gegründet?


HWN: Ich schätzte Herman van Veen und seine Art schon immer sehr. Aus diesem Grund besuchte ich viele seiner Veranstaltungen. Als ich zum 100. Mal bei einem seiner Auftritte war, hatte ich das Glück, ihn persönlich kennenzulernen. Nach diesem Treffen entstanden schnell eine wunderbare Freundschaft sowie die Idee, zusammen die deutsche Herman van Veen Stiftung zu gründen. Dies konnten wir dann im Jahr 2003 realisieren.


 AHö: Was macht die Stiftung genau?


HWN: Zweck unserer Stiftung ist es, weltweit Kinder und Jugendliche bei ihrer Entwicklung zu begleiten und sie hinsichtlich ihrer Talente und Begabungen zu unterstützen. Hier wird ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von körperlich, geistig oder psychischsozial behinderten Kindern und Jugendlichen gelegt.


AHö: Warum engagieren Sie sich so stark für die Stiftung und was ist genau Ihre Aufgabe?


HWN: Hermans wichtigster Spruch ist „Kinder haben Rechte, Eltern Pflichten. Nur weil Erwachsene ihren Pflichten nicht nachkommen, müssen so viele Kinder leiden“. Von dieser Botschaft sowie von der Person Herman van Veen war ich immer schon ein sehr großer Fan. Aus diesem Grund ist es mir ein großes Anliegen, die Stiftung mit ihrer tollen Arbeit zu unterstützen und benachteiligten Kindern ihr ganz persönliches Lebensglück zu schenken. Meine Aufgaben in der Stiftung sind vor allem, den Kontakt zu Botschaftern und den Sponsoren zu pflegen. Außerdem bin ich für die Organisation verantwortlich.


AHö: Wie lange unterstützt Murtfeldt die Stiftung schon?


HWN: Seit 2009 können wir uns bei allen anstehenden Projekten, Veranstaltungen und Aktionen rundum auf Murtfeldt verlassen. Ich bin sehr stolz darauf, in Murtfeldt einen Partner gefunden zu haben, auf den wir, wenn „Not am Kind ist“, immer zählen können.


AHö: Welche Projekte konnten durch die Unterstützung von Murtfeldt bereits realisiert werden?


HWN: Es gibt zahlreiche Projekte, die wir durch die Hilfe von Murtfeldt umsetzen konnten. Ich möchte Ihnen gerne folgende zwei Beispiele nennen, damit Sie sich etwas darunter vorstellen und gleichzeitig einen guten Einblick in unsere Arbeit bekommen können. Zum einen konnte ein „Fußballkäfig“ auf dem Gelände der Förderschule des Neukirchener Erziehungsvereins errichtet werden. Hiermit kann dem enormen Bewegungsdrang der Schüler Rechnung getragen werden, da diese, aufgrund ihrer psychisch-sozialen Vorgeschichte, nicht im normalen Unterrichtsrahmen geschult werden können. Die Kinder benötigen diesen Ausgleich sehr dringend. Zum anderen konnten auf der Insel Sylt 28 Wohneinheiten für an Krebs erkrankte Kinder und ihre Familienangehörige geschaffen werden. Ziel ist es, die Kinder zu rehabilitieren, sowie die soziale Stabilisierung der Gesamtfamilie zu erreichen. Hierdurch kann dann der Abhängigkeit des betroffenen Kindes Rechnung getragen, gleichzeitig das Selbsthilfepotential gestärkt und Spätfolgen weitgehend vermieden werden.


AHö: Welche Projekte sind mit Murtfeldt weiterhin in Planung?


HWN: Ganz konkret gibt es zwei große Projekte, welche mit der Hilfe von Murtfeldt in die Tat umgesetzt werden können. Zum einen ist dies ein Segelprojekt für schwerstbehinderte Kinder, bei dem diese die Chance bekommen, einmal im Jahr eine Tour auf dem Ijsselmeer zu machen. Dieser Ausgleich und dieses Gefühl von Freiheit ist für die Kinder etwas sehr besonderes. Bei dem 2. Projekt können wir Sali, einem 13-jährigen Flüchtlingskind, durch einen Elektrorollstuhl endlich dabei helfen, zum ersten Mal in ihrem Leben, mobil seien zu können. Hierdurch ist es endlich möglich für sie, die Schule zu besuchen.


 AHö: Vielen Dank für das Interview und dass Sie sich so viel Zeit für mich genommen haben. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer wertvollen Arbeit!


Bienenprojekt Frankenland


Das Gemeinschaftsprojekt "Bienenland Frankenland" ist ein Hilfsprojekt des Imkervereins Hersbruck e.V. Unter dem Motto "Komm mach mit - Imkern auf dem Hut Anger" wird ein Bienenlehrstand mit Mehrzweckraum geboten. Nachwuchsimker können die komplette Logistik nutzen, ohne zu investieren. Das Mehrzweckhaus bietet einen Hygieneraum (Honigschleuder), Schmutzraum (Wachs umarbeiten, eigenen Wachskreislauf, Biowachs), und eine Werkstatt (Behandlungsmittel verarbeiten, Rähmchen und Bienenkästen bauen). Auch Menschen ohne größeren Garten erhalten so die Möglichkeit, selbst Bienenvölker zu halten und die Vereinslogistk zu nützen. Die großzügige Wiesenfläche 60.000 qm kann für Jungimker als temporärer Standplatz für eigene oder vom Verein geleaste Völker genutzt werden. Auch hierdurch verringert sich die Zugangsschwelle zur Bienenhaltung für interessierte Menschen. Dies kann ohne Eingriffe ins Gelände erfolgen. Weitere Informationen gibt zudem ein Bienenlehrpfad, der am Bienenlehrstand endet.


Weitere von Murtfeldt unterstützte soziale Projekte und Einrichtungen (Auszug)



Sportliche Projekte

Auch im sportlichen Bereich ist es Murtfeldt wichtig, über persönliche Kontakte sicherzustellen, dass möglichst viel der Hilfe bei den Aktiven ankommt. Und das ohne großen zeitlichen Versatz und ohne größeren Verwaltungsanteil. Viele der unterstützen Projekte wiederholen sich in einem regelmäßigen Turnus.


Murtfeldt unterstützt erfolgreichen U20-Triathleten Luca Fahrenson


2012 nahm Luca Fahrenson im westfälischen Oelde erstmals an einem Triathlon statt. Mitte Juni 2021 wird Luca einer der jüngsten Teilnehmer der EM 2021 in Kitzbühel sein. Er konnte sich vor drei Wochen erfolgreich für die Teilnahme bei den Junioren qualifizieren und wartet schon voller Vorfreude darauf, dass es endlich los geht. 90 Teilnehmer gehen in seiner Klasse an den Start, darunter fünf Deutsche. Ganze 1500 Triathleten haben sich im Vorfeld um eine Qualifizierung bemüh.


Kennengelernt hat Murtfeldt den jungen Athleten 2019, als dieser spontan anfragte, ob Murtfeldt ihn ein wenig mit Kleidung unterstützen könnte. Der damals 16jährige wohnte damals schon im Essener Internat für Sport und Tanz und besuchte eine Regelschule außerhalb des Internats. Dank des sportlichen Engagements genoss er einige Freiheiten, wurde häufig für Wettkämpfe freigestellt.


 


Indoor Meeting Dortmund


Das Indoor Meeting Dortmund ist das Leichtathletik Hallenmeeting in Deutschland, das bereits zwischen 1995 und 2004 jährlich in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund ausgetragen wurde. 2018 fand nach 14jähriger Pause eine Neuauflage statt und über 2000 Zuschauer sorgten für eine fantastische Atmosphäre und sahen internationale Spitzenleichtathletik. 2019 kamen bereits 3120 Zuschauer und feuerten die 217 Athletinnen und Athleten aus 25 Nationen an.
Murtfeldt tritt auch in 2020 erneut als "Silber-Partner" auf und freut sich auf ein hochkarätiges Event mit Top-Athleten und spannenden Diziplinen, das erstmalig in der komplett modernisierten Helmut-Körnig-Halle ausgetragen wird.


 


Murtfeldt Triathlon


Seit 2015 treten zahlreiche Teams von Murtfeldt beim Westfalentriathlon an, der zwischenzeitlich in PSD Bank-Triathlon umgenannt wurde. Die Sportveranstaltung, die einmal im Jahr abwechselnd im Fredenbaum wie am Phonixsee stattfindet, wird inzwischen von vielen Kollegen nicht nur zur eigenen Fitness, sondern auch als gemeinsames Event mit Kollegen gesehen. Zumal die meisten Murtfeldter den Triathlon in der Regel in der Staffel begehen: Je drei Kollegen teilen sich auf die drei Disziplinen Schwimmen (750 m), Radfahren (20 km) und Laufen (5 km) auf. Doch die Zahl der Einzelstarter nimmt zu und die Zeit zwischen den Wettkämpfen wird inzwischen gern beim gemeinsamen Training mit den TriGekkos verbracht, dem Dortmunder Triathlon-Verein.


Murtfeldt übernimmt für den Triathlon nicht nur das Startgeld für jeden Murtfeldt Starter und stellt die Sportbekleidung, sondern unterstützt alljährlich gleichzeitig ein soziales Projekt. Jeder geschwommene, gelaufene und gefahrene Meter wird honoriert. So erkämpften die 16 Staffeln, die in 2018 an den Start gingen, rund 3000 Euro, die der Dortmunder Schiffskoje gespendet wurden. Die integrative Kindertagesstätte im Dortmunder Norden investiert das Geld in Umbaumaßnahmen der Einrichtung und in eine neue Küche.



Kinder kicken für Kinder


In der schwarz-gelben Stadt Dortmund dreht sich vieles, aber nicht alles um die Profis des BVB 09. Das wird Jahr für Jahr am Pfingstwochenende in schöner Tradition deutlich. Dann nämlich, wenn beim Internationalen Kinder- und Jugendfußballturnier „Kinder kicken für Kinder“ die jugendlichen Amateure das Spielfeld stürmen.

Viele renommierte Vereine - wie VFB Stuttgart, Hamburger SV oder 1. FC Köln, FC Bayern München ebenso wie internationale Mannschaften aus Dänemark, Schweden oder Tschechien - sind in den vergangenen Jahren bereits der Einladung der Turnierorganisation der beiden austragenden Vereine SC Husen- Kurl 1919/1928 und SUS Kaiserau gefolgt und haben in temperamentvollen Spielen ihr Bestes gegeben.


Seit 16 Jahren gibt es dieses bewunderswerte Leuchtturmprojekt mit einer herausragenden Arbeit, die über das eigentliche Vereinsleben hinaus geht. Sie zeigt, was alles auf die Beine gestellt werden kann, wenn viele Hände an einem Strang ziehen – wohlgemerkt in eine Richtung. Traditionsgemäß kommen die Erlöse des Benefizturniers einem gemeinnützigen Zweck zu Gute, wie beispielsweise der BVB Stiftung „leuchte auf“ oder dem Verein „Kinderlachen“.



Get Racing


Get Racing ist das Formula Student Team der TU Dortmund, in dem sich die Studenten engagieren, die Benzin im Blut haben. Jedes Jahr konstruiert und baut das Team einen einsitzigen Rennwagen, der auf den verschiedenen Formula Student Events in Europa gefahren wird.

Da es Murtfeldt am Herzen liegt, dass zukünftige Ingenieure sich am praktischen Beispiel weiterentwickeln, unterstützt Murtfeldt das Team seit 2016 als Sponsor. Im Jahr 2017 wurde diese Zusammenarbeit gestärkt und Murtfeldt ist seitdem Exklusivsponsor.


Der Einsatz von Murtfeldt ermöglichte es, in der Saison 2018 erfolgreich einen Formula Student Rennwagen fertigzustellen. Die Zusammenarbeit und Unterstützung findet man an vielen Bereichen wie:


Know How
Die Automobilindustrie verbaut immer mehr Bauteile aus der Welt der Kunststoffe. Den gleichen Weg schlägt ebenfalls die Formula Studnet ein. Da ein Formula Student Wagen keine Serienfertigung ist, werden viele Bauteile mittels Rapid Prototyping gefertigt. Auf Basis von Murtfeldt Wissen ist das Get Racing-Team in der Lage, modernste Fertigungsverfahren in die Konstruktion des Rennwagens einfließen zu lassen. Ebenfalls ermöglicht es den Studenten, sich neben dem Studium weiterzubilden.


Bauteile
Viele Bauteile des Rennwagen müssen direkt vn einem Rennsportzulieferer bezogen werden. Wenn Murtfeldt die Teile selbst nicht erstellen kann, ermöglicht die Firma den Kauf von teuren Präszisionsteilen.


Fertigung
Auch als Fertigungspartner unterstützt Murtfeldt das Get Racing Team. Vom 3D-Druck über SLS bis hin zu CNC-Aluminiumteilen, welche bei Murtfeldt gefertigt werden, finden viele Bauteile direkt Anwendung am Rennwagen.





Weitere von Murtfeldt unterstützte sportliche Projekte (Auszug)



Lokale Projekte

Einem erfolgreichen Unternehmen sollte es nicht ausschließlich darum gehen, profitabel zu sein und Gewinne zu erwirtschaften. Gerade in der heutigen Zeit gilt es auch, Sinnvolles zu tun, sich zu engagieren und der sozialen Verantwortung zu stellen. In einem guten, nachbarschaftlichen Sinne ist es wichtig, vor allem in regionaler Nähe nicht nur den Standort zu nutzen, sondern an der aktiven Gestaltung des Umfeldes mitzuwirken und somit etwas zurück zu geben.
Auch bei Hilfsaktionen und Sponsorings vor Ort versuchen wir über persönliche Kontakte sicherzustellen, dass möglichst viel von unserer Hilfe auch wirklich bei den Bedürftigen ankommt, ohne großen zeitlichen Versatz und ohne größeren Verwaltungsanteil.


Murtfeldt-Cup


2007 ging es los: Eine kleine, engagierte Truppe des FC Merkur 07 setzte eine spontane Idee in die Tat um und lud während der Sommerpause einige Vereine aus dem Fußballkreis zu einem Vereinsturnier auf dem Trainingsgelände auf dem Lortzingplatz ein. Was am Anfang mit sechs Mannschaften pro Altersklasse begann und unter dem Titel „Nordstadtturnier“ agierte, steigerte sich kontinuierlich Jahr um Jahr um mehr Vereine und Clubs aus dem erweiterten Umfeld.

2011 konnte der FC Merkur 07 dann Murtfeldt Kunststoffe als Sponsor gewinnen. Das inzwischen schon sehr beliebte Turnier erhielt den Namen Murtfeldt Cup und Murtfeldt stellte mit einem großzügigen finanziellen Zuschuss Preise und Verpflegung der Spieler und Zuschauer sicher, anfangen von einer Obsttheke über den klassischen Kuchenstand bis hin zum orientalischen Grill.
Doch nicht nur die finanzielle Hilfe, sondern vor allem auch die tatkräftige Unterstützung der Organisatoren und vieler Spielereltern macht dieses Event zu einem großartigen Ereignis. Der Murtfeldt Cup hat bei viele Vereinen inzwischen einen so einprägend schönen Eindruck hinterlassen, dass der FC Merkur 07 in 2019 zum 7. Murtfeldt Cup in den Altersklassen E bis D-Jugend die stolze Teilnehmerzahl von 38 Mannschaften begrüßen konnte. Diese scheuen auch Anreisen aus Greven oder Köln nicht, um bei dieser inzwischen lieb gewonnenen Tradition teilzunehmen.



500 kg Kronkorken für das Kinder- und Jugendhospiz in Unna


2014 hatte eine Kamenerin die Idee, Kronkorken zu sammeln, um diese dann einschmelzen zu lassen, den Erlös zu spenden und nebenbei die Stadt ein wenig sauberer zu machen. Anfangs machte diese Aktion nur im Raum Kamen ihre Runden. Mittlerweile zieht die Aktion immer größere Kreise und viele Sportvereine, Getränkemärkte und Privathaushalte aus Unna, Dortmund und Holzwickede beteiilgen sich. Im Jahr 2017 kamen dadurch knapp 12 Tonnen Kronkorken und ein Erlös von 1.500 Euro zusammen.
Ab September 2017 beteiligte sich auch Murtfeldt an dieser Aktion und sammelte in der Kantine fleißig Kronkorken. Dazu wurden neben den Kronkorken aus der Kantine auch viele private Sammlungen von zuhause oder dem eigenen Sportverein mitgebracht. So kam eine Menge von insgesamt 500 kg zusammen, die im Februar 2020 in einen großen Sammelcontainer auf dem Wertstoffhof Döring in Unna gebracht wurden. Da dies eine privat organisierte und ehrenamtlich durchgeführte Aktion ist, kommt der komplette Erlös dem Kinder- und Jugendhospiz in Unna zu.


 



Weitere von Murtfeldt unterstützte lokale Projekte



Interkulturelle Hilfsprojekte

1989 errichtete die deutsche Nepra e. V. in Nepal eine erste kleine Leprastation. Zunächst fokussierte sich diese auf die medizinische Versorgung von Leprabetroffenen (die Vergabe von Medikamenten und die Versorgung der Wunden). Doch schnell wurde klar, dass dies allein das Leid der Betroffenen nur wenig lindern konnte. Diese mussten nach der Behandlung wieder zurück auf die Straße, denn ohne eine Chance auf Arbeit war das Betteln die einzige Möglichkeit für die stark sozial diskriminierten Menschen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

So wurde in der kleinen Leprastation eine erste Werkstatt eingerichtet, um den Betroffenen Beschäftigung und damit die Möglichkeit zu bieten, ein kleines Einkommen zu erzielen. Zunächst wurde das alltägliche Verbandsmaterial für die Behandlung der Wunden von den Betroffenen selbst gesponnen und gewebt. Schließlich kamen andere Gewebe hinzu, dann eine Batikwerkstatt und eine Schneiderei – die Produkte wurden zunächst auf dem lokalen Märkten verkauft, bald schon aber über den Fair-Trade Importeur AKAR an Weltläden in Deutschland vertrieben. Diese waren bereit, höhere Preise zu zahlen und unterstützten auch mit Spenden die Weiterentwicklung der Werkstätten in einen Fair-Trade Betrieb.


Aus der kleinen Leprastation ist heute ein großes, vielschichtiges Lepra-Rehabilitationsprojekt geworden, das Nepra e.V. im Jahr 2000 in die Hände der nepalesische NGO New SADLE gegeben hat. Das zentrale Gelände des Projektes befindet sich in Kapan, in den Hügeln am nord-östlichen Rand von Kathmandu/ Nepal. In den Behinderten-Werkstätten des Projektes lernen und arbeiten gesunde und behinderte Menschen gemeinsam in einer von fünf Werkstätten. So werden Vorurteile abgebaut und die soziale Integration der Betroffenen gefördert. Hinzu kommen weitere Sozialleistungen, wie die medizinische Versorgung und schulische Bildung der Kinder. Wie in Behinderten- Werkstätten in Deutschland auch, deckt der Erlös aus dem Verkauf der Waren aber nicht alle Projektkosten und die behinderten Mitarbeiter sind häufig nicht in der Lage ihr Einkommen zu 100 % selbst zu erwirtschaften. Deshalb unterstützt Nepra e. V. das Projekt weiterhin mit monatlichen Zahlungen.


Das Engagement von Murtfeldt
Die Beziehung zwischen New Sadle und Murtfeldt startete im Herbst 2014. Die Reise einer Mitarbeiterin nach Nepal und die anschließende Berichterstattung darüber weckten unser Interesse an der Region und den dort lebenden Menschen. Als dann im Februar 2015 in Nepal die Erde bebte, viele Menschen ums Leben kamen und noch mehr in ein unsägliches Elend stürzte, war schnell klar: Murtfeldt hilft! Da es bereits langjährige Kontakte zu New Sadle und dem deutschen Trägerverein Nepra e. V. gab, kam die Unterstützung direkt dieser Organisation zu Gute.

Seit dem Sommer 2018 gehört Murtfeldt Kunststoffe nun zu den Partnern von Nepra. Wir unterstützen sie darin, die Produkte von New Sadle zukunftsfähig zu gestalten. Mit der Anstellung der Produktdesignerin Benu, deren Gehalt Murtfeldt komplett übernimmt, hoffen wir, dass durch unverwechselbare Produkte, die durch Benu entworfen werden und die New Sadle in Europa verkauft, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Spendenunabhängigkeit der New Sadle-Werkstätten gewährleistet ist. Denn ein ansprechendes Design bedeutet mehr Umsatz und führt so zu mehr Selbstbestimmtheit.

Im Herbst 2019 werden wir nun auch erstmalig von den schönen Dingen profitieren, die von den Menschen in den Werkstätten von New Sadle umgesetzt werden. Der Bestellung der Ware ging ein Treffen von Benu und Hari, dem Werkstattleiter, voraus. Beide waren im Frühjahr 2019 in Deutschland und legten auch einen Zwischenstopp bei Murtfeldt in Dortmund ein.





Die Neven-Subotic-Stiftung


Murtfeldt unterstützt Brunnenbauprojekte in der nordäthiopischen Tigray Region.


Anlässlich eines Firmenjubiläums eines Partnerunternehmens überreichten die Geschäftsführer von Murtfeldt Kunststoffe,  Detlev Höhner und Andreas Balla, im Rahmen der Feierlichkeiten einen Spendengutschein, der die Unterstützung der Neven Subotic Stiftung zum Thema hatte.
Mit dieser Unterstützung kann die in Dortmund ansässige Stiftung weitere Brunnen im Norden Äthiopiens bauen, um so den dort lebenden Menschen nicht nur den geregelten Zugang zu Wasser, sondern auch zu Bildung und Selbstbestimmung zu ermöglichen.


Die Neven Subotic Stiftung bedankt sich für die Spende mit einem Filmbeitrag, der auch einige Informationen gibt zu den Aktivitäten der Stiftung vor Ort in Äthiopien.





Orienthelfer



Der Verein Orienthelfer e.V. unterstützt syrische Flüchtlinge vor Ort und als gemeinnützig anerkannt. Gegründet vom Münchner Kabarettisten, Autor und Schauspieler Christian "Fonsi" Springer organisieren die ehrenamtlich Tätigen seit 2011 die Hilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon, Jordanien, Ägypten und innerhalb Syriens.


Die Leistungen von Orienthelfer e.V. reichen von direkter finanzieller Unterstützung in der ersten Not, über Heizmaterial, Finanzierung von Operationen und notärztlichen Transporten, bis hin zur Organisation und Finanzierung von Ausbildungsplätzen für syrische Mädchen. Darüberhinaus beteiligt sich Orienthelfer e.V. an der Errichtung von Schulen und Flüchtlings-Camps und organisiert die Verbringung von Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeugen nach Syrien. Nachhaltigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, direkt und schnell, das sind die obersten Prinzipien des Vereins, die Verwaltungskosten liegen derzeit unter 10 %. Der zielgerichtete Einsatz der Spenden kann gewährleistet werden.


Murtfeldt hat den Verein bereits mehrfach unterstützt, indem auf Sportveranstaltungen gelaufene, geschwommene oder geradelte Kilometer von der Murtfeldt Geschäftsführung in "bare Münze" gewandelt und diese dem Verein überwiesen wurden.